Theorie von der Ehrlichkeit

Rekonstruktion nach Alten Schriften mit Hilfe von Hieroglyphen

 

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Edeltraud Lukas Moeller


Zeichnung aus BOOK ON EGYPT, Kegan Paul, 1905,  London 

   © 2005 Edeltraud Lukas Moeller   

 

Ehrlichkeit-

Haben Sie schon mal nachgedacht, wie der Begriff Ehrlichkeit zu verstehen sei?

Klar ist der Begriff nicht- deshalb schaute ich mal bei den Alten nach, um festzustellen, wie früher der Begriff definiert worden war.

Dabei stieß ich auf die THEORIE VON DER EHRLICHKEIT, die wohl einige Tausend Jahre alt ist.

 

Da die Alten eine Theorie entwickelten, wissen wir, dass schon damals unklar war, was mit dem Begriff Ehrlichkeit anzufangen sei. Mit Hilfe der Theorie, also mit Hilfe einer Kette von Hypothesen, schaute man sich erst um, bevor Begriffsdefinitionen erarbeitet wurden..

Was schließlich als Ehrlichkeit definiert wurde, will  ich Ihnen gleich vorab bringen:

 

Ehrlichkeit kann nicht als Bedürfnis des Menschen verstanden werden- nicht einmal als Optional-Bedürfnis.

Ehrlichkeit ist Teil von Aktionen, die als Kettenreaktion im Mutterleib beginnen, wenn der Fötus seine Gedanken auf das Verlassen des Mutterschoßes konzentriert.-

 

Somit ist gesagt- (ich beschreibe Ihnen hier die Theorie von der Ehrlichkeit, die anonyme Gelehrte vor Tausenden von Jahren 

erarbeiteten-) somit ist gesagt, dass Ehrlichkeit eine Begleiterscheinung spontaner Handlungen ist, wenn der Mensch, seiner Façon entsprechend, sich zwanglos der Umwelt anpassen kann - und will..

 

<sar>, die Hieroglyphe der Theorie von der Ehrlichkeit., besagt eben dies:

 

Hinter der Himmelstür kann das  Sozial - ICH  Fesseln des Erbgutes überwinden, 

wenn sich das  Sozial - Ich  intelligent, spontan und in  Harmonie mit sich selbst dem Umfeld anpasst.

 

Die Lebensregel, die aufgrund der Theorie von der Ehrlichkeit erarbeitet wurden, finden wir folgendermaßen dargestellt:

<anch> 

Hinter der Himmelstür muss das Bewusstsein mit Vergangenheit und Zukunft rechnen.

 Reize aus dem Umfeld reguliert die Intelligenz mit Amons Hilfe.  

 

Wie Amons Hilfe ablief, wurde uns in Legenden überliefert, die vom Gott der Ehrlichkeit erzählen.

Der wurde Heru-Metu-Hekaiu genannt und als göttlicher Fischer beschrieben.

Man nannte ihn auch <Gott der magischen Worte>, der Menschen mit magischen Worten einfängt, um ihnen zu helfen, <Reize aus dem Umfeld> zu regulieren.

Auf der Zeichnung A sehen wir die Metapherbeschreibung der Tätigkeiten des Gottes der Ehrlichkeit: 

 

3 Affen  verknoten ein Netz, in dem sich Menschen/Fische befinden, die mit magischen Worten - besänftigt werden, damit sie in Ruhe ihre Aktionen dem Umfeld anpassen können.

Das Netz soll auch an den Mutterschoß erinnern, in dem die Kettenreaktion aller Aktionen beginnt.

 

Interessant ist der Gott GEB, links oben im Bild.

GEB, der Gott, der Erde- Mensch ist, wurde dargestellt, wie er die Kunde von der Ehrlichkeit entgegennimmt.

 

Damit wird die Meinung der Alten auch bildlich unterstrichen:

 Ehrlichkeit gehört nicht zur Menschenstruktur. 

  

Ehrlichkeit wurde erst später von Amon erfunden, besagt die Theorie der Alten - und von Amon dem göttlichen Fischer Heru-Metu-Hekaiu anvertraut, zusammen mit dem Auftrag, Menschen einzufangen- um ihnen die Ehrlichkeit zu übergeben. 

 

Die Legende wiederholt sich, zweifellos,  in der Legende vom Fischer Petrus, den Christus aussandte, um Menschen einzufangen, damit ihnen die christliche Botschaft übergeben werden könne.

 

Es geht also der göttliche Fischer Heru-Metu-Hekaiu unter uns um, fängt uns ein- und impft uns mit Ehrlichkeit? 

Mein Vorschlag ist: 

wenn sie dem Heru-Metu-Hekaiu begegnen - laufen Sie nicht davon. Lassen Sie sich ruhig impfen, mystisch gesagt - 

Warten sie nicht auf moderne Erklärungen des Ehrlichkeitsphänomens-

Wer soll die geben?

Die Psychologie, meinen Sie? 

Die hat nichts passendes auf Lager (scheint mir).

Ich konnte nur eine einzige Psychologen-Studie finden, die sich mit dem Begriff Ehrlichkeit befasst hat. 

Sie stammt aus dem Jahr 1940, als  H.E.Brogden, HONESTY, im Sinne des Norm-Menschen der Psychologen, untersuchte, inwieweit einer ehrlich Fragebögen ausfüllt.

Brogden stellte eine Probereihe auf, mittels derer er einen Bewertungstest entwickelte, der aufgrund von Punktzahlen von 1-6  angibt, ob die getestete Person zur Ehrlichkeit oder zum Schwindeln neigt.

Ja, ja - die moderne Untersuchung des Begriffs Ehrlichkeit nimmt sich sehr unbedarft aus, wenn wir sie der sorgfältig erarbeiteten, uralten Theorie von der Ehrlichkeit gegenüberstellen, nicht?

Aber so ist das nun mal.     


01.08.05 - letzte Änderung: 02/08/05       lukas@astrologiaegiziana.com   

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