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DER MENSCH IM HOROSKOP

ein Buch für alle, die wissen wollen, wie Horoskope zustande kommen

  Edeltraud Lukas Möller 

    

 40 Existenztypologien 

 

    © 2003, 2004, 2007 Lukas Moeller

Als ägyptische Mathematiker die endgültige Strukturierung des Astrologiesystems vornahmen, gingen sie von 40 Existenztypologien und ihren differenzierten Funktionsschemen aus. Jedes Funktionsschema  beschreibt einen typos, einen Typ Mensch, als gesetzmäßiges Muster der <Bauart Mensch>, und gibt damit jeder der unendlich vielen Persönlichkeiten, die den Planeten Erde bevölkern, Einblick in sein <Maß der Dinge>, das seine Chemie bestimmt. Die 40 Existenztypologien legen dar, wie sich jeder  Mensch als Herr seines Daseins fühlen kann, der seinen  Persönlichkeitsschatz hüten und mehren - muss. 

Was bedeutet Existenz im Kontext der Astrologie ?

Ja, was bedeutet Existenz überhaupt- ?  

Wer Karl Jaspers gelesen hat, der sich über <existieren> im Sinne von <vorhanden sein> den Kopf zerbricht:

" Mein Existieren ist nicht unbedingt Existenz, jedoch ist der Mensch, durch seine Existenz, mögliche Existenz/  Das Existieren ist eine absolut zeitbegrenzte Form; Die Existenz, innerhalb der Zeit, überwindet die Zeit/       Das Problem des freien Existierens liegt in mir selbst, im Sinne, dass ich selbst will, dass dem so sei"--

wird sich vielleicht vorstellen, wie Psychologen tun, dass Wille und Wollen summierbar seien, da sie, sagen Psychologielehren,   <Grundfunktion des seelischen Seins> und des Existierens sind.

Astrologisch gesehen kommt die Vorstellung dieser Vermengbarkeit nicht in Frage, obgleich auch in astrologischen Kontexten Wille und Wollen existenzgebunden betrachtet werden. Astrologisch wird aber erst mal untersucht, wo Wille und Wollen herkommen. Dieser Untersuchung dienen  Salt-Tabellen, die ich in meinem Buch DER MENSCH IM HOROSKOP© veröffentlicht habe (siehe hier rechts). Salt-Tabellen legen dar, dass im Astrologiesystem, im Gegensatz zur Psychologie, <Wille> als ethischer Wert angesehen wird, der, gemeinsam mit den <Bedürfnissen>  eines jeden Menschen, die Bahn seiner Existenz auf Erden reguliert.

In allen astrologischen Thesen und Lehren IST der Mensch Persönlichkeit, denn er wird als Persönlichkeit geboren. Das ist die Ausgangshypothese – und sie stimmt! Schauen wir sie an, die Neugeborene: Lauter fertige Persönlichkeiten sehen wir da trotzig vor uns liegen- Ärmchen hoch, Fäustchen geballt- „ich pack’ das schon“. Das Lächeln kommt später –  und mit ihm wird Einfluss von außen angezogen, mit Verwirrungen, mit Erziehungen, mit Bewertungen und Abwertungen. Dann beginnt sich die Persönlichkeit zu beugen. Manchmal windet sie sich wie ein Wurm- wenn sie, die Persönlichkeit, nicht ihr angeborenes <Maß aller Dinge>  kennt. 

Wenn ich hier, und ausführlich in meinen Buch ASTROLOGISCHE MENSCHENLEHRE©, die 40 Existenztypologien nach  Originaltexten vorstellen kann, dann verdanken wir das wohl dem Pharao Nektanbon-RE, der die Tempelgebäude in Dendera so zu restaurieren begann, dass  Jahre später ägyptische und griechische Gelehrte zusammen die Aufstellung von Wörterbüchern vorbereiten konnten – mit deren Hilfe die komplizierten Denkwelten tausender, vergangener Jahre bis zu uns gelangen konnten. Und was machen wir mit diesem Reichtum? Zollen wir den Gelehrten vergangener Epochen Würdigung, die sie verdienen?  

Warum wurde in der Originalastrologie, so um 3000 v.Chr., die Menschheit ausgerechnet in 40 Existenztypologie erfasst ?

Die Alten erklären das in der Hieroglyphe  <hun>, die der Zahl-<40> äquivalent ist. Als Klartext gelesen bedeutet <hun>:

<Kind, ohne Sorgen>.

 Der esoterische Inhalt der Hieroglyphe besagt:

Körper und Nerven funktioniere, wie der Geburtstag wollte, und der ererbte GEN.

Die Alten erfassten also das Menschengeschlecht deshalb in <40> Existenztypologien, weil die Existenz der Menschen, bestimmt durch <Körper und Nerven>,  mantisch mit der Zahl-<40> verbunden ist: 

 40 Existenztypologien zeigen auf, wie differenziert Körper und Nerven der Menschen  funktionieren.

Im alten Ägypten wurde die Zahl-<40>,  Symbol aller  Lebensvoraussetzungen, in der Göttin Hequet.dargestellt.

   Das ist sie, die Hequet. 

Ein Scheusal? Nein, ein Symbol. Genau diese Darstellung finden wir auf dem <Zodiak von Dendera> in der Tierkreis-Kategorie Fische-Frosch, zwischen 20° und 30° i placiert, das entspricht, astrologisch, dem 40. bis 50. Schwangerschaftstag- Damit wird, im Paradigma Hequet, auf zwei Lebensvoraussetzungen verwiesen:  

* Die erste Voraussetzung ist der Schwangerschaftsnachweis, der ab dem 40.Tag nach der Empfängnis möglich ist - (in der Antike wurden Schwangeschaftstests mit Wasserfröschen durchgeführt

* Die Zweite Voraussetzung ist durch energetische Impulse gegeben,  die zwischen dem 40. und 50. Schwangerschaftstag den Embryo erreichen, und ihn zu einem kommunikationsfähigen, eigenständigen Menschen machen. Deshalb hält die Hequet den zappelnden Frosch beim Schwanz fest.

Sogar Astrologiebücher der Moderne erwähnen die 40 ägyptischen Existenztypologien. Sie sind nun mal so prominent in der Originalastrologie, dass Autoren, die alte Texte zitieren, einfach auf sie stoßen - Der Witz ist aber, dass diese Autoren gar nicht bemerken, dass sie vom ägyptischen Zählsystem der 40 Existenztypologien reden – wenn sie davon reden! Tolle Dinger in dieser Richtung sind in <Die Eigenschaften der Tierkreiszeichen in der Antike> zu lesen....Aber das ist eine lange Geschichte, die ich in  ASTROLOGISCHE MENSCHENLEHREÓ erzähle...

Meine JAHRESHOROSKOPE sind für 40 Existenztypologien erstellt. Schauen Sie da mal hinein. Sie belegen, das jeder Astrologe mit den 40 Existenztypologien der Originalastrologie arbeiten sollte.


24.08.2003 letzte Änderung 29/12/06 lukas@astrologiaegiziana.com