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Astrologische Menschenlehre 

         Edeltraud Lukas Moeller


Astrologische Menschenlehre  © 2004 Edeltraud Lukas Möller

Leseprobe, Einleitung

Zum Buch

Hier will ich ihnen von der Astrologischen Menschenlehre berichten, deren Vorarbeiten lange, lange zurückliegen. 8000 Jahre wahrscheinlich. Wir können mit gutem Recht vermuten, die Vorarbeiten zur Astrologischen Menschenlehre hätten um 6000-5000 v.Chr. begonnen, in jenem Zeitraum, in dem Sumerer den Zodiak erdachten.

„Oh nein!“, werden an dieser Stelle viele Leser sagen, „was sollen wir mit einer Menschenlehre anfangen, die auf Erfahrungen mit  Menschen beruht, die zu Beginn unserer Geschichtsschreibung lebten. Da ist doch die Progression der Menschen nicht berücksichtigt!“ 

Und ob sie berücksichtigt ist! Astrologie beruht auf einer genialen Systemstruktur – wahrscheinlich der genialsten, die je menschlicher Geist erdacht hat, und eben diese geniale Struktur beschreibt die Progression der Menschen. Astro-technisch heiß das:

Im Astrologiesystem ist der Mensch Zeitelement von Progressionen.

Sie können also der ehrwürdigen ASTROLGISCHEN MENSCHENLEHRE vertrauen- und mir auch. Hier lasse ich ja nicht unkontrollierbare  Theorien vom Stapel, sondern gebe ihnen die Regeln an, nach denen meine Jahreshoroskope im Internet erstellt werden, die dank ihrer Prognosen vielen Menschen ein sicheres Orientierungsmittel geworden sind. 

Der Untertitel  VOM GEHEIMNIS DER TIERKREISZEICHEN UND DER STERNBILDERFIGUREN scheint entschieden dem zu widersprechen, was Astrologen sonst so sagen- die ja behaupten, es faustdick zu wissen. was die sogenannten Sternbilder  usw. anbetrifft.

Sache ist aber, dass Bildchen wie oben, von denen Astrologen der Moderne astrologische  Archetypen> oder Charaktere der <Widdermenschen> usw. ableiten, diese Informationen nicht enthalten. Sie sind Metapher, schlichte Metapher  jener chaldäischen Monate, die einst den Sternbildabschnitten des Zodiaks entsprachen. Da die uralten chaldäischen Monate bis  heute das Sortiersystem der ASTROLOGEN MENSCHENLEHRE sind, werden die putzigen Monatsbildchen bis heute als Fassadenbilder der eigentlichen     Sternbilderfiguren des Zodiaks eingesetzt, als Fassadenbilder, hinter denen sich komplexe Gebäude ägyptisch-astrologischer Angaben befinden. 

Wer die Fassadenbildchen als Testimonials schöner Reden  anführt, und von ihnen  Archetypen und Charaktere ableitet, verzapft pure Phantasie, die mit Astrologie nichts zu tun hat.

Die ASTROLOGISCHE MENSCHENLEHRE. geht von der Erkenntnis aus, dass jeder Mensch PERSöNLICHKEIT ist, eben jene, als die er geboren wurde, und sie beschreibt  eben diese Persönlichkeiten in 40 Existenztypologien. Das sind 40 Funktionsschemen,, die jedem sagen, was in ihm steckt, die jedem seine Chemie erklären, damit jeder seinen Persönlichkeitsschatz hüten und mehren kann. Hier werden sie lesen, wie korrekt die 40 Existenztypologien aufgestellt – und uns überliefert worden sind.

40 Existenztypologien? Warum Existenz und warum 40? Ist nicht immer nur von 12 Charaktären, von 12 Typen der Menschheit die Rede gewesen?

Nun, der Einwand ist berechtigt. Deshalb führe ich hier den Leser behutsam an die astrologische MENSCHENLEHRE mit ihren 40 Existenztypologien heran. Das geschieht mit einer Reihe von Kapiteln, die von Sumerern, Chaldäern und Ägyptern berichten, die, wie Cicero schrieb,

aus der Beobachtung des Himmels eine Wissenschaft machten, der es gelang, 40 Existenztypologie zu entdecken.

 

Astrologische Menschenlehre  © 2004 Edeltraud Lukas Möller

Leseprobe, 2.Kapitel

Menschenlehre und Menschenkunde

Alle Überlieferungen der Geheimnisse in Sternbilderfiguren und Tierkreiszeichen sind Teil der astrologischen MENSCHENLEHRE- die nicht mit Menschenkunde verwechselt werden darf.

In der Originalastrologie wird strikt zwischen Menschenkunde und MENSCHENLEHRE unterschieden. Beide Methoden, die den Menschen erfassen und erklären sollen, analysieren menschliche Dynamik in Analogie zu Himmelsdynamiken, sie unterscheiden sich aber in der Datenerfassung und in Verwendung des Begriffkomplexes <Typ-typologisch, Typologie>.

Die MENSCHENKUNDE analysiert Realitäten des Menschen,  in Analogie zu Himmelsdynamiken, im sogenannten Horoskop, das beschreibt, wie der Mensch sich selbst und seine Dinge  objektional meistert. Wie er also, gegenstandsbewusst, erlebt, glaubt, denkt, hofft - und ersehnt. Astrologische MENSCHENKUNDE ist die astrologisch- ägyptische Version von Anthropologie.

Die astrologische MENSCHENLEHRE ist Doktrin von der Existenz des Menschen..

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Astrologische Menschenlehre  © 2004 Edeltraud Lukas Möller

Leseprobe, 3. Kapitel

Zeitreisen zu den Quellen der Astrologie und ihrer Geheimnisse

Moderne Astrologen, eben weil sie modern sind, befassen sich nicht mit antiker Astrologie- und mit Mesopotamien schon gar nicht.

Das ist fatal, denn unsere Astrologiestruktur ist als Wissenschaft des Himmels entstanden, wie Cicero feststellte, erarbeitet von einer langen, langen Staffel anonymer Gelehrter, die  Assyrer waren, Chaldäer und Ägypter- Astrologie ist von antiker Struktur. Sie ist eine Kreation, die vor rund 8000 Jahren in Denkschemen ferner, ferner Epoche geschaffen wurde. Um diese Denkschemen kommt niemand herum, der Astrologie verstehen will. Bis zu <den Griechen> sind die meisten meiner Kollegen ja schon gelangt- nun sollten sie sich einen Ruck geben, und noch weiter und weiter in unsere Geschichte zurücksteigen. Sie sollten auf Zeitreisen gehen.

Zeitreisen sind keine Batman-Erfindung. Die ersten Zeitreisesysteme wurden vor 8000 Jahren entworfen, als Gelehrte in Mesopotamien begannen, ihre Hypothesen und Erfahrungen so aufzuzeichnen, dass sie alle Menschen der Erde und für alle Ewigkeit verstehen könnten. 

Im Laufe von Jahrtausenden wurden 2 Zeitreisesysteme entwickelt:

* das mathematisch beschreibendes System der Sumerer und Assyrer

* das literarisch  beschreibendes System der Ägypter.. 

Die ältesten Zeitreise-Systeme beruhen auf Mathematik.   <apt> schrieben die Ägypter (vielleicht tausende Jahre später) :

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Astrologische Menschenlehre  © 2004 Edeltraud Lukas Möller

Leseprobe, 4.Kapitel

Was sind überhaupt Sternbilder und was Sternbildfiguren?

Für die Astronomie sind Sternbilder <Gruppen heller Sterne>. In der Chaldäer Astrologie waren sie hingegen jene mysteriösen Bilder, die Astrologen aus <hellen Sternen> formten. Wenn wir davon ausgehen,  dass aus <Punkten heller Sterne> x-beliebe Figuren geformt werden können- wird klar, dass es sich bei den mysteriösen Sternbilderfiguren  der Astrologie, die sichtbar geometrisch sind, um Figuren handelt, die in Mesopotamien erdacht wurden, um Kenntnisse, die Wissenschaftler von Energien und Kräften des Universums angesammelt hatten, so zu beschreiben, dass sie alle Menschen der Erde und für alle Ewigkeit verstehen könnten. Sternbilderfiguren sind offensichtlich ein ur-altes mathematisch beschreibendes Zeitreisesystem.

Da in Sternbilderfiguren zwei ausschlaggebende Theoreme der Astrologie erklärt und überliefert werden, das <Theorem der Erlebnistypen> und das <Motivierungstheorem>, Theoreme, die auch zur Manipulation von Menschen benutzt werden können, mussten diese Angaben so verwahrt werden, dass Unbefugte sie nicht für irgendwelche Machenschaften benutzen konnten. Die geometrischen Einzelteile jeder Figur wurden also sorgfältigst kodifiziert, und es ist anzunehmen, dass in  Chaldäa, Babylon und in Ägypten nur Priester-Politiker, denen es oblag, das Volk zu leiten- und zu manipulieren, die Codes kannten. So erklärt sich, dass die Rekonstruktionen ur-alten Tempelwissens, die unter Pharao Nektanbon-RE um 340 v.Chr. begannen, wohl keine Hinweise auf Code-Schlüssel der Chaldäer enthielten, die Geheimnisse in Sternbilderfiguren betreffen. Ägyptisch-griechische Aufzeichnungen befassen sich stattdessen ausgiebigste mit der ägyptischen Reihe zur Aufdeckung der Geheimnisse in Sternbildfiguren. 


12.08.2003 letzte Änderung 12/07/04  lukas@astrologiaegiziana.com