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Prognosentechnik
Edeltraud Lukas Moeller
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© Edeltraud Lukas Moeller 2003, 2004, 2005, 2007 Vorabdruck aus HOROSKOPIEREN © Lukas Was sind Astrologische Prognosen? Astrologische Prognosen beruhen auf Gleichzeitigkeitskalkülen von Dynamiken im Universum und Dynamiken im Menschen. Unterscheiden sich Astrologische Prognosen von meteorologischen- wirtschafts- oder politischen Prognosen ? Wenn wir uns die Prognoseerstellungstechniken an, die Fachleute der Meteorologie, der Wirtschaft, der Politik - und der Astrologie verwenden, um zu prognostizieren wir fest, dass alle Prognosen grundsätzlich nach dem gleichen Modell, dem Modell der Kreisaktion entwickelt werden-
------> um Dynamik von Gegenwartspunkten in die Zukunft zu projektieren. Die Prognostiker setzt seine Gegenwartsdaten zunächst nach dem Modell der einfachen Aktion um, danach geht er zur doppelten autoreflektiven Aktion über usw...um logische Relationskalküle zu entwerfen, die an die Cantorsche Mengenlehre anknüpfen. Der Mathematiker Whitehead beschrieb die mathematischen Grundlagen prognostischer Relationskalküle zusammen mit dem Allroundgenius Bertrand Rusell im Buch PRINCIPIA MATHEMATICA. (1)
Nun müssen wir aber nicht denken, Prognostiker, gleich welchen Fachbereichs, müssten mit höchster Mathematik arbeiten, um Resultate zu erlangen- Die Prognostiker benutzen schlicht Tabellen, in denen, den einzelnen Fachgebieten entsprechend, Relationskalküle und Axiome in Erfahrungswerten zusammengefasst worden sind- die auf erkenntnislogischer Basis Wahrscheinlichkeiten angeben lassen - die Prognosen genannt werden.
Tabellen der Wetter- Wirtschafts- Politik- Prognostiker sind relativ unkompliziert zusammengestellt worden. Das führt dazu, dass Prognosen dieser Fachgebiete so selten hieb- und stichfest sind - dass niemand über Fehlerquoten spricht.-
Ganz anders verhält es sich mit astrologischen Prognosen Sie werden mittels komplexer Tabellen erstellt, in denen Gegenwartspunkte und Zukunftsprojektionen zusätzlich mit Gleichzeitigkeitskalkülen von Dynamiken im Universum und Dynamiken im Menschen (4) verbunden worden sind. Dadurch wird eine außerordentlich hohe Trefferquote Astrologischer Prognosen gewährleistet.
Was bedeutet GLEICHZEITIGKEIT im Astrologiesystem? Gleichzeitigkeit ist das Grunddogma unseres Astrologiesystems. Zur Beschreibung wurde in der ägyptisch-griechischen Rekonstruktion uralter Unterlagen die Hieroglyphe <pat>
geschaffen, die aufzeigt (von rechts nach links) * wie der Tierkreis= Mensch gleichzeitig mit dem Zodiak=Universum * universeller Gesetze = Dynamiken verkettet * sodass Aktionen kalkulierbar und sicher ausgeführt werden können.
Apuleius (7) beschrieb die Aussagen der Hieroglyphe <pat> als <Tierkreis im Zodiak-Dogma>, und als Begriff <Tierkreis im Zodiak> begegnet uns GLEICHZEITIGKEIT seit tausenden von Jahren als Grunddogma unseres Astrologiesystems, wenn dynamische Abläufe im Menschen mittels dynamischer Abläufe im Universum prognostiziert werden.
In unser Tagen ist Gleichzeitigkeit zum berühmtesten aller Begriffe geworden, seit Albert Einstein sie geometrisch und algebraisch in der Formel E = mc 2 erklärte.
Geometrisch, als Geometrie der Zeit, wird dargestellt, wie mit Umkehr der Relativgeschwindigkeit sich die reflektierten Weltlinien in einem Ereignis s |E| schneiden, das immer gleichzeitig zum Explosionsereignis ist. (5)
Was unsere Astrologieväter, die in Jahrtausende währenden anonymen Stafetten unser Astrologiesystem strukturiert haben, von E = mc 2 wussten, kommt nicht mir, der Astrologin zu, aufzuklären. Fest steht, dass Astrologen ihre Prognosen, die den Menschen und seine Dinge betreffen, mit Hilfe komplexer Tabellen erstellen, in denen Gegenwartspunkte und Zukunftsprojektionen zusätzlich mit Gleichzeitigkeitskalkülen von Dynamiken im Universum und Dynamiken im Menschen (4) verbunden worden sind. Seit 1999 veröffentliche ich jährlich ausführliche Astrologische Prognosen im Internet, die belegen, mit welcher hohen Wahrscheinlichkeitsquote Astrologischer Prognosen die Wirklichkeit der Ereignisse wiedergeben. Mehr INFO hier.
Erkenntnislogische Wahrscheinlichkeiten strukturieren das moderne Leben Unser modernes Leben wird nunmehr aufgrund erkenntnislogischer Wahrscheinlichkeiten strukturiert. Erweisen sich Prognose in Wirtschaft und Politik als unrichtig - wird halt umstrukturiert Schon
1935, am 11.09., schrieb Albert Einstein an den Soziologen Karl Popper: Zu beachten ist, dass die (exakten) Prognosen, zu welchen ich je nach freier Wahl der Messgeräte gelangen kann, sich zueinander wie Impulsmessung und Ortsmessung verhalten können. Man kann also nicht wohl um die Auffassung herum kommen: Was ich nach freier Wahl prophezeien kann, das muss auch in der Wirklichkeit existieren.(3)
Einstein- berechnete seine Prognosen und konnte so sagen: "Was ich nach freier Wahl prophezeien kann, das muss auch in der Wirklichkeit existieren..." Prognostiker in Wirtschaft und Politik aber, die mit Tabellen arbeiten, die Erfahrungswerte in Axiome (2) umsetzen, die absolute, relative, logische- und eine Reihe anderer Wahrscheinlichkeiten angeben lassen - können, oder sollten, nicht so prompt reden. Hinzu kommen Nullwahrscheinlichkeiten, formalistische, maßtheoretische Wahrscheinlichkeiten usw., usw- Klar, dass auf dieser Basis nur nachbesserungsbedürftige Prognosen ausgegeben werden können, um deren Endergebnisse sich niemand kümmert-
Anders verhält es sich mit Astrologischen Prognosen, deren tabellarische Erfahrungswerte zusätzlich durch Gleichzeitigkeitskalküle von Dynamiken im Universum und Dynamiken im Menschen abgestützt werden. Astrologische
Prognosen beruhen auf uralten, angewandten anthropologischen Erkenntnissen
und Techniken, die ermöglichen, Fähigkeiten des Menschen zu erkennen,
sich den ihm abstrakten Auswirkungen der Phänomene und Dynamiken des
Universums anzupassen. Die Grundlage uralter anthropologischer Erkenntnisse vermittelt astrologischen Prognosen eine so hohe Trefferquote - dass es sich lohnt, ihren Endergebnissen nachzugehen. Was meine Prognosen anbetrifft, habe ich bis 2004 eine eigne Verifikationssite herausgegeben, damit Interessierte bequem die Originaltexte nachlesen können- bevor sie anderswo verzerrt erscheinen... Ab 2005 schreibe ich monatlich in die Weltprognosen-site die eingetroffenen Fakten hinein....
Astrologie ist ein vorzügliches Informationssystem, dessen Outputs, die sich ja ausschließlich um Menschen und ihre Dinge drehen, von großem Allgemeininteresse sind - das als solches korrekt verfolgt werden sollte- Das ist leider jedoch nicht der Fall. Besonders die Berichterstattung über Astrologische Prognosen erfolgt in einer Weise, die der Allgemeinheit schadet * Astrologen und Wahrsager werden in einen Topf geworfen * Die Prognosenberichterstattung wird Leuten übertragen, die nicht in der Lage sind, zwischen Wahrheit und Unwahrheit zu unterscheiden. Das wirkt sich auf ihre Berichterstattung aus - da diese Leute Texte nicht korrekt abschreiben können!!! und das wirkt sich auf ihre Kritiken aus, da diese Leute nicht das Wahrheitsprinzip kennen: Wahrheit ist Übereinstimmung von Tatsachen gleicher Kriterien, unabhängig von strukturellen Ähnlichkeiten (6)
Astrologie ist kein Orakel- sondern ein Informationssystem. Astrologie ist ein unbestechliches Informationssystem. Auch Astrologen sind unbestechlich - jedenfalls ist bisher noch nicht bekannt geworden, dass Astrologen für Sponsoren arbeiten und nach deren Wünschen prognostizieren. Astrologen erstellen ein Horoskop, lesen es und geben ihre Notizen nach bestem Wissen und Gewissen aus. Das Gewissen des Astrologen, ein funktionierendes Gewissen, ist ausschlaggebend für die Ausgabe vernünftiger, astrologischer Informationen und Prognosen. Astrologen, die in der Lage sind, nach Originalregeln des Astrologiesystems zu arbeiten, sowie diese hier beschrieben wurden, finden im Horoskop eine Fülle von Angaben - die sie so darlegen müssen, dass der Leser nicht in Panik gerät. Natürlich muss der Astrologe mitteilen, was er im Horoskop ließt, aber er hat nicht das Recht, Katastrophen, wenn er sie vorfindet, unverblümt prognostizierend zu schildern, womöglich mit Zeit- und anderen Zusatzangaben ausgeschmückt - die ohnehin erdichtet wären, denn eine zeitgenaue astrologische Prognostik ist nicht möglich, weil Uhr-Zeiten astrologisch nicht ermittelt werden können. Bei Angaben astrologischer Zeiten (zyklische Zeiträume) ist darauf zu verweisen, dass jedes im Horoskop ermittelte Zusammenspiel von Ursache und Wirkung vom Umfeld aufgenommen wird, wo Emotionen ausgelöst werden, die den prognostizierten Fakt aus seinem zyklischen Zeitraum herausheben können. Manchmal überdecken sie ihn sogar. Der Astrologe muss immer bedenken, dass Zyklen, aus denen er seine Prognosen zieht, die Menschheit insgesamt betreffen, dass also jede Prognose Millionen von Menschen gleichzeitig betrifft. Das gleiche Zusammenspiel von Ursache und Wirkung, das astrologisch ermittelt wird, löst dabei differenzierte Fakten aus - die umfeldbezogen sind. <Das Umfeld> ist verschieden gestaltet und weist mehrere Schichten auf, deren unterste das private Milieu der Einzelpersonen ist.
Den Astrologischen Prognosen sind Grenzen gesetzt.
v Alle fundierten Astrologieregeln, die uns zur Verfügung stehen, beschränken sich auf die nördliche Halbkugel der Welt. Was südlich des Äquators passiert, können wir astrologisch nicht erfassen. v Der Astrologe muss seine Analogiefunde weitläufigst beschreiben – so, dass alle betroffenen Menschen, obgleich sie in unterschiedlichsten Milieus, mit unterschiedlichsten Voraussetzungen leben, sich in den Beschreibungen wiedererkennen können. v Der Astrologe, der, viele Monate vor dem Ereignis, seine Prognose verfasst- legt die nackte, sozusagen, Prognose dar, ohne auf zukünftige Umfeldereignisse eingehen zu können, die sich immer ergeben, während der analysierte Zyklus Fuß fasst. Oft wird der eigentliche Fakt, der prognostizierbar war, von dramatischen Umfeldereignisse sogar verdeckt.
Zum astrologischen Prognostizieren sind Kenntnisse der astrologischen Originalregeln nötig, wie sie hier beschrieben wurden. Das hört sich einfach an - ist es aber nicht, denn heute werden unter dem Begriff <Astrologie> alle Aussage-Methoden zusammengefasst, die auf der Verbindung <Himmel <--> Erde> beruhen. Die meisten haben nichts mit dem Astrologiepaket zu tun haben, das uns überliefert wurde. Die nunmehr eingeführte Begriffserweiterung, erübrigt jede Diskussion um <wahre> und <falsche> Astrologie. Fest steht aber, dass Prognosen nur nach Regeln der Originalastrologie möglich sind, die auf der Zyklenerfassung beruht. Die Transit-Methode der Modernen Astrologie stellt nicht die GLEICHZEITIGKEIT aller Dynamiken des Universums her, die nötig ist, um das Astrologiesystem zu benutzen. Ohne GLEICHZEITIGKEIT können astrologisch Ursachen nicht erfasst/angegeben werden. Moderne Astrologen, die an Transit-Methoden festhalten, können also prognostizierend vorschauende Notizen nicht ausgeben. Sie müssen sich begnügen, als Ursache ein bereits stattgefundenes Ereignis einzusetzen, um danach mit Transitangaben die vermutliche Entwicklung des stattgefundenen Ereignisses zu beschreiben. Transit-Prognosen lassen alle Vermutungen zu, die man sich so bezüglich der Entwicklung eines stattgefundenen Ereignisses machen kann.... Transit- Prognosen sind dem Ansehen der Astrologen in der Gesellschaft abträglich. Genauso schlimm verhält es sich mit der Metagnose, der sogenannten- "Der Astrologe befragt den Klienten nach vergangenen Ereignissen und sucht im Horoskop nach Erklärungen für Erfolge oder Misserfolge. Die so ermittelte Zeitqualität (der Transite) wird Grundlage für Zukunftsprognosen" nach Angaben eines Astrologen im Web...
Leute, vertraut Astrologen nicht, die euch ausfragen, bevor sie ihre Prognosen zum Besten geben. Bei solchen Astrologen riskiert ihr, mit unkorrekten Angaben auf den Leim geführt zu werden- weil diese Astrologensorte ja nicht euer Horoskop liest, um euch zu beraten, sondern den Spickzettel mit euern Angaben, die erfragt wurden, aufgrund derer dann Prognosen zusammenreimt werden. Vertraut auch nicht den Prognosen-Anbietern, die euch einen Lebensfahrplan verkaufen wollen. Leute, Lebensfahrpläne pret a porter gibt es nicht. Jeder gestaltet seine Zukunft selber. Prognosen zeigen die Rahmenbedingungen auf. Zum diskutieren gibt es mein Forum Alfred North Whitehead und Bertrand Russel belegten die Prognosen-Theorien in ihrem Buch PRINCIPIA MATHEMATICA, 1925. "Es handelt sich um ein monumentales Werk- das eine Grundlagenkrise der Mathematik zur Folge hatte-" schrieb Kurt Gödel im Vorwort zu einer Kurz-Einführung (von 165 Seiten..) in PRINCIPIA MATHEMATICA, die bei Suhrkamp erschienen ist, 1986. Axiome begegnen uns als kurze oder kilometerlange algebraische - Ketten, auch als Sätze, "die weder beweisbar sind - noch eines Beweises bedürfen", soll Euklid gesagt haben. Text und Schriftbild aus Aus LOGIK DER FORSCHUNG, Karl Popper, J.C.B.Mohr Verlag, 1994 Dynamik im Menschen und seiner Dinge Formulierung des Logikers Alfred Tarski, wiedergegeben von Karl Popper in LOGIK DER FORSCHUNG, X.Kap Apuleius, geboren um 125 in Madaura, Afrika, lebte als Schriftsteller, er schrieb lateinisch, zwischen Karthago, rom und Athen - und verarbeitete in seinen Werken due unterschiedlichen Kulturen seiner Wirkungsstätten. Als er das <Tierkreis im Zodiak - Dogma> verbreitete, wurde er in Rom angeklagt und, wie es scheint, auch für kurze Zeit eingekerkert.... (Auch mich möchten gewisse meiner Kollegen am liebsten am Galgen sehen, wenn ich sie mit GLEICHZEITIGKEIT in ihrer Ruhe störe.. Diskussion im FORUM 20.08.2003
letzte Änderung 12/04/07 |